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FEVIA
Die repräsentative Arbeitgeberorganisation der Lebensmittelindustrie in Belgien
FEVIA,
der Verband des Lebensmittelindustrie, ist die Arbeitgeberorganisation der Lebensmittelindustrie
in Belgien.
In der FEVIA sind 250 Mitgliedsunternehmen zusammengeschlossen. Sie ist zugleich
der Dachverband für 24 Mitgliedsverbände. Dabei handelt es sich um
Verbände auf der Ebene der Teilsektoren: die Branchenverbände.
Infolgedessen ist sie die unangefochtene Wortführerin der Lebensmittelindustrie
in Belgien.
FEVIA Flandern und FEVIA Wallonien sind die beiden regionalen Flügel der
FEVIA.
Auftrag
Als Berufsverband
besteht die Aufgabe der FEVIA darin, zwischen den Industrieunternehmen des Sektors
und dem gesellschaftlichen Umfeld, in dem diese tätig sind, Brücken
zu bauen. In einem demokratischen System können Wirtschaftstätigkeiten
ja nur dauerhaft ausgeübt werden, wenn sie nach Harmonie mit dem gesellschaftlichen
Umfeld streben.
FEVIA ist das Sprachrohr und die Wortführerin der Lebensmittelindustrie
in Belgien. Somit hat die FEVIA die Aufgabe, Aktionen durchzuführen, die
zur Schlagkraft, zum Wachstum und zum nachhaltigen Erfolg ihrer Mitglieder beitragen.
Der Verband muss die Probleme mit
dem gesellschaftlichen Umfeld in Angriff nehmen. Noch besser ist die Prävention
eventueller Spannungen. Heutzutage ist eine proaktive Politik absolut notwendig,
damit die FEVIA aktiv zu der Dynamik des Sektors beitragen kann.
Die FEVIA konzentriert ihre Aktionen auf drei Bereiche, nämlich soziale
Angelegenheiten, Umweltpolitik und Lebensmittelpolitik. Ihre Mitglieder können
die Fachleute in diesen Bereichen in Anspruch nehmen, um ihre unternehmenseigenen
Probleme zu lösen.
Die strategische Beschlussfassung des Verbandes basiert auf der "teilnehmenden
Demokratie". Die Mitbestimmung ist somit das Ergebnis des aktiven und motivierten
Einsatzes aller Mitglieder. Diese Dynamik kann nur dann aufrechterhalten werden,
wenn sich der Berufsverband selbst als Unternehmen betrachtet, als Unterhehmen
von Unternehmensleitern.
Eine anerkannte Wortführerin
Die FEVIA
erhebt ihre Stimme bei zahlreichen offiziellen Instanzen und bei den Arbeitgeber-Fachverbänden
wie VBO (Verbond van Belgische Ondernemingen), VEV (Vlaams Economisch Verbond),
UWE (Union Wallonne des Entreprises) und VOB (Verbond van Ondernemingen te Brussel).
Zudem vertritt sie die belgische Lebensmittelindustrie innerhalb der CIAA,
ihrer europäischen Schwesterorganisation, der sie angehört.
Kernzahlen zeigen die Bedeutung des Sektors in Belgien
Die Lebensmittelindustrie in Belgien nimmt eine wichtige Stellung im privatwirtschaftlichen Sektor im Allgemeinen und in der Industrie im Besonderen ein. Sie hat sich im Laufe der Jahre auf einem wettbewerbsintensiven Markt sehr dynamisch entwickelt.
| Jahr | EURO (in Mio.) |
% Industrie |
Rang | |
| Umsatz | 2001 | 24.474 | 13,5 | 3 |
| Wertschöpfung | 2001 | 5.433 | 12,6 | 3 |
| Export | 2001 | 12.384 | 6,8 | 4 |
| Import | 2001 | 10.461 | 6,1 | 4 |
| Investitionen | 2001 | 944 | 13,9 | 3 |
| Arbeitsplätze (Anzahl) | 2001 | 86.955 | 13,9 | 2 |
Besonderes
Interesse an KMUs
Die Lebensmittelindustrie
ist nach dem Bild privatwirtschaftlichen Sektors in Belgien ganz besonders ein
KMU-Industriezweig.
Darum hat die FEVIA besonderes Interesse an KMU-relevanten Themen.
Seit dem 1. Januar
2003 können Sie sich bei FEVIA an Patricia Dykmans wenden, die Koordinatorin
der Qualitätssicherung. Diese Funktion umfasst die Förderung der Qualitätssicherung
in allen Betrieben in der Lebensmittelindustrie.
Im Laufe des Jahres 2003 wird sie in Zusammenarbeit mit der FAVV und den Handelskammern
etwa zehn Informationsveranstaltungen durchführen.
Ausbildung

Das IPV ist die für die Berufsausbildung von Arbeitern und Angestellten in der Lebensmittelindustrie zuständige Vereinigung ohne Erwerbszweck. Das Management dieser Vereinigung erfolgt paritär, das heißt, dass der Verwaltungsrat sowohl mit Vertretern der FEVIA und der Arbeitgeber als auch der Gewerkschaften besetzt ist. Die Arbeit wird finanziert durch einen Sonderbeitrag, nämlich 0,20 % der Lohnsumme.
Die Aufgabe des IPV besteht aus zwei großen Teilen, nämlich der Ausbildung von Arbeitslosen und der lebenslangen Weiterbildung von Arbeitnehmern.
Die durch das IPV organisierten Ausbildungmaßnahmen sind selbstverständlich
auf die Lebensmittelindustrie ausgerichtet. Wichtige Ausbildungsbereiche sind
GMP,
HACCP,
Hygiene und Qualität. Das Ausbildungsangebot ist auf der folgenden Website
zu finden: www.ipv-ifp.be
Das IPV erreicht jährlich 550 Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie,
10.800 Arbeitnehmer, 350 Arbeitsuchende und 115 industrielle Auszubildende.
Messen
heißt wissen

Wie steht
es mit der Qualitätssicherung in Belgien?
Welche Qualitätssicherungssysteme werden angewandt?
Wie messen Sie die Leistungsfähigkeit der Qualitätssicherung?
Welches sind die Stärken der Qualitätssicherung in Belgien?
Welches sind die Schwächen?
Um die Antwort auf diese Fragen zu finden, führten die landwirtschaftlichen
Fakultäten von Gembloux und Gent im Jahr 2001 eine Pilotstudie im Auftrag
der FEVIA
durch.
140 Unternehmen nahmen an der Umfrage teil. 50 von diesen Unternehmen suchen
die Forscher auf, um vor Ort in den Betrieben ein Screening durchzuführen.
Der Sinn dieser Studie bestand darin, auf der Grundlage von objektiv messbaren
Kriterien zu einer Stärken-Schwächen-Analyse der Qualitätssicherung
zu gelangen. Diese objektiven Kriterien sollen es ermöglichen, Entwicklungen
zu messen und Vergleiche anzustellen.
Im Anschluss an
diese Studie folgte im Jahre 2002 eine Studie über die Kosten der Qualität
und der Lebensmittelsicherheit.
Jeden
Tag besser werden, um gut zu bleiben
Der nächste Schritt ist dann der Aufbau eines Aktionsprogramms, um die
Lücken zu schließen. Zu diesem Zweck fordert die FEVIA
zur Zusammenarbeit zwischen den Behörden und dem Sektor auf.
Die Selbstkontrolle bietet in der Tat die beste effektive Grundlage für
eine schlüssige Kontrolle der Lebensmittelsicherheit in der gesamten Nahrungskette.
Wir zählen auf die Föderale Agentur für die Sicherheit der Nahrungskette
(FAVV),
um das Verhältnis zwischen Selbstkontrolle und behördlicher Kontrolle
zu verdeutlichen, und um die von den Unternehmen an die FAVV
zu entrichtenden Gebühren und Abgagen in Abhängigkeit von dem ermittelten
Niveau der Selbstkontrolle anzupassen.

Dann zählen wir auf die regionalen Behörden, um uns ihrer Unterstützung
bei der Einführung von Selbstkontrollsystemen zu versichern. Hierbei sind
drei Bereiche von Bedeutung: Unterstützung, Ausbildung und Sensibilisierung.
Es wird beabsichtigt, dieses Aktionsprogramm auf die in der genannten Pilotstudie festgestellten Schwächen zu konzentrieren und die Entwicklung anhand objektiver Kriterien von Jahr zu Jahr zu verfolgen.
Kontakt:
Patricia
Dykmans,
Koordinatorin Qualitätssicherung
Adresse :
Kunstlaan 43
B-1040 Brüssel
Tel. +32(0)2 550 17 41
Fax + 32(0)2 550 17 54
E-Mail: pds@fevia.be
Internet:
www.fevia.be
www.voedingsinfo.org
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